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Kurzarbeit: Kurzarbeitsentschädigung und Entschädigung für Erwerbsausfall (COVID-19)

25. Januar 2021

Stand 25. Januar 2021

Aufgrund der aktuellen Situation finden Sie hier Informationen rund um die Kurzarbeit, Kurzarbeitsentschädigung sowie Entschädigung für Erwerbsausfall bei Massnahmen gegen das Coronavirus. Gerne zeigen wir Ihnen auch, was dies für die Erstellung der Lohnabrechnung mit der Pinus Lohnsoftware bedeutet.

Update Kurzarbeit und Corona-Erwerbsaufallentschädigung

Kurzarbeit - was ist aktuell gültig

  • Bis Ende März 2021 werden für die Voranmeldung der Kurzarbeit COVID-19 das vereinfachte Verfahren und für die Abrechnung der Kurzarbeitsentschädigung das summarische Verfahren beibehalten.
    Die aktuellen Formulare finden Sie hier.
  •  Die Bewilligungsdauer beträgt maximal 3 Monate und die Höchstbezugsdauer ist auf 18 Monate festgelegt.
  • Die Karenzfrist für den Bezug von Kurzarbeitsentschädigung wurde rückwirkend per 1. September 2020 und bis zum 31. März 2021 aufgehoben.
  • Mehrstunden, welche sich ausserhalb von Kurzarbeitsphasen angesammelt haben, müssen weiterhin nicht berücksichtigt werden.
  • Einkommen aus einer Zwischenbeschäftigung müssen auch weiterhin nicht an die Kurzarbeitsentschädigung angerechnet werden.
  • Mitarbeitende auf Abruf in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis haben rückwirkend ab 01. September 2020 wieder Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung, sofern sie mindestens sechs Monate im Betrieb tätig sind.
  • Ab Abrechnungsperiode Januar 2021 haben neu auch Lernende und Personen in einem befristeten Arbeitsverhältnis wieder Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung. Diese Ausweitung der Anspruchsgruppen ist bis zum 30. Juni 2021 befristet.
  • Am 18. Dezember hat das Parlament sich auf einen zusätzlichen Artikel im Covid-19-Gesetz geeinigt. Rückwirkend ab 1. Dezember 2020 erhalten Personen mit einem Einkommen von bis zu 3470 Franken und vollständigem Verdienstausfall eine Kurzarbeitsentschädigung von 100%. Bei Einkommen zwischen 3470 und 4340 Franken beträgt die Kurzarbeitsentschädigung, bei vollständigem Verdienstausfall, ebenfalls 3470 Franken, teilweise Verdienstausfälle werden anteilig berechnet. Die Einstufung von Teilzeitlöhnen findet anhand des auf ein Vollzeitpensum hochgerechneten Lohnes statt. Ab 4340 Franken gilt die reguläre Entschädigung von 80%. Diese Regelung ist bis zum 31. März 2021 befristet.
  • Die maximale Bezugsdauer von KAE bei mehr als 85 Prozent Arbeitsausfall von vier Abrechnungsperioden ist rückwirkend für den Zeitraum 1. März 2020 bis und mit 31. März 2021 aufgehoben.

Weitere und ausführlichere Informationen vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO finden Sie hier.

NICHT anspruchsberechtigt sind folgende Personen:

  • Arbeitnehmende, deren Arbeitsausfall nicht bestimmbar (z.B. Arbeitsverhältnisse auf Abruf, welche weniger als 6 Monate gedauert haben) oder deren Arbeitszeit nicht ausreichend kontrollierbar ist.
  • Arbeitnehmende, die in einem gekündigten Arbeitsverhältnis stehen.
  • Arbeitnehmende, die im Dienste einer Organisation für Temporärarbeit stehen.
  • Personen die in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter, als finanziell am Betrieb Beteiligte oder als Mitglied eines obersten Entscheidungsgremiums die Entscheidungen des Arbeitgebers bestimmen oder massgeblich beeinflussen können, sowie ihre mitarbeitenden Ehegatten/innen oder ihre mitarbeitenden eingetragenen Partner/innen.
  • Arbeitnehmende, die mit der Kurzarbeit nicht einverstanden sind.
  • Arbeitnehmende, die das AHV-Rentenalter erreicht haben.

Was die Kurzarbeit für die Erstellung der Lohnabrechnung bedeutet und wie der Lohnausfall sowie die ALV-Entschädigung mit der Pinus Lohnsoftware verarbeitet werden können, zeigen wir Ihnen gerne.

Besuchen Sie dazu unseren Beitrag in der Wissensdatenbank.

Corona-Erwerbsersatz - was ist aktuell gültig

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 4. November 2020 Verordnungsänderungen verabschiedet welche rückwirkend per 17. September 2020 in Kraft treten und befristet bis 30. Juni 2021 Gültigkeit haben.

Das Covid-19-Gesetz regelt die Fortführung von Massnahmen zur Entschädigung des Erwerbsausfalls. Folgende Personen, deren Erwerbstätigkeit wegen Massnahmen gegen das Corona Virus eingeschränkt ist, können Corona-Erwerbsersatz beziehen:

  • Arbeitnehmende und Selbstständigerwerbende mit Kindern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist.
  • Arbeitnehmende und Selbstständigerwerbende, die wegen einer Quarantänemassnahme ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen (Abdeckung nur dann, wenn Homeoffice nicht möglich ist). Bei Quarantäne nach einer Reise in ein Risikoland Abdeckung nur dann, wenn das Land nach dem Abreisedatum in die Liste aufgenommen wurde.
  • Selbstständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die auf Anordnung des Kantons oder des Bundes den Betrieb schliessen müssen und dadurch einen Erwerbsausfall erleiden.
  • Selbstständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die von einem kantonalen oder auf Bundesebene erlassenen Verbot einer oder mehrerer Veranstaltungen betroffen sind.
  • Besonders gefährdete Personen gemäss Anhang 7 Covid-19-Verordnung 3, die ihre Erwerbstätigkeit nicht von zuhause aus ausüben können. Diese Massnahme ist seit dem 18.01.2021 in Kraft und ist befristet bis am 28.02.2021.
  • Selbstständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die ihre Erwerbstätigkeit infolge kantonal oder auf Bundesebene beschlossener Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus massgeblich einschränken müssen. D.h. wenn Sie einen Lohn- oder Einkommensverlust erleiden und Ihre Firma einen wesentlichen Umsatzrückgang aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus erfährt. In diesem Fall muss der monatliche Umsatz im Antragsmonat für Ansprüche bis zum 18.12.2020 mindestens 55% und für Ansprüche ab dem 19.12.2020 mindestens 40% tiefer sein im Vergleich zum durchschnittlichen Monatsumsatz der Jahre 2015-2019 oder während der tatsächlichen Dauer Ihrer Tätigkeit. Zudem muss das AHV-pflichtige Erwerbseinkommen im Jahr 2019 mindestens Fr. 10’000.- betragen haben.

Übergangsregelung für den Monat Dezember 2020 (Senkung der Limite des Umsatzrückgangs von 55% auf 40% per 19.12.2020

Wenn Sie für den ganzen Monat Dezember einen Umsatzrückgang von mindestens 40%, aber weniger als 55% erleiden, so haben Sie Anspruch auf den Erwerbsersatz ab dem 19.12.2020, sofern alle übrigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind.

Wenn Sie für den ganzen Monat Dezember einen Umsatzrückgang von mindestens 55% erleiden, so haben Sie Anspruch auf den Erwerbsersatz für den ganzen Monat Dezember, sofern alle übrigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind.

 

Erleiden Sie einen Erwerbsausfall und trifft eine der obigen Situationen auf Sie zu, so müssen Sie bei Ihrer zuständigen AHV-Ausgleichskasse einen Antrag einreichen. Die entsprechenden Formulare finden Sie auf der Webseite Ihrer Ausgleichskasse.

Im Merkblatt 6.13 – Corona Erwerbsersatzentschädigung für Ansprüche ab 17. September 2020 finden Sie die detaillierten Angaben z.B. zu den Anspruchsvoraussetzungen.

Weitere Informationen der AHV-Ausgleichskassen, sowie Formulare für den Antrag der Entschädigungen finden Sie hier.
Achtung: diese Formulare bitte nur verwenden, wenn Ihre Ausgleichskasse keine eigenen Formulare zur Verfügung stellt.

Für Unternehmen, die auf zusätzliche Hilfe angewiesen sind, besteht die Möglichkeit von Unterstützungen im Rahmen einer Härtefall-Regelung. Bitte informieren Sie sich diesbezüglich bei dem, für Sie zuständigen, Kanton.

Die detaillierte Massnahmenübersicht sowie weitere Informationen finden Sie hier.

Gültigkeit der Angaben in diesem Beitrag

Die obigen Angaben (Stand 25. Januar 2021) zur Kurzarbeit und Corona-Erwerbsausfallentschädigung  haben gemäss den letzten Informationen und Änderungen des Bundesrates derzeit Gültigkeit.

Die Angaben weiter unten in diesem Beitrag sind aufgrund stetiger Änderungen und Anpassungen von Verordnung und Gesetz nur noch beschränkt in Kraft!

Update - 8. September 2020

Neue Formulare

Ab sofort stehen neue Formulare für Antrag und Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung zur Verfügung. Es gibt neu ein Formular für die  Abrechnungsperioden März – August 2020 und ein separates Formular für die Abrechnungsperioden  September – Dezember 2020.

Bitte achten Sie darauf, dass Sie für die entsprechende Periode das richtige Formular verwenden und beachten Sie unbedingt die Hinweise auf Seite 2 sowie die FAQ’s zum jeweiligen Formular.

Hier gehts zu den aktuellen COVID-19-Formularen.

Neueste Informationen zu Kurzarbeit und Corona-Erwerbsersatz

Kurzarbeitsentschädigung: Änderungen per 1. September 2020

Am 26. August 2020 hat der Bundesrat beschlossen, dass aufgrund des Entscheids vom 12. August 2020, das vereinfachte Verfahren für Kurzarbeitsentschädigung befristet beizubehalten, auch die zwei nachstehenden Bestimmungen der Arbeitslosenversicherungsverordnung AVIV ihre Gültigkeit behalten.

  • Mehrstunden, welche sich ausserhalb von Kurzarbeitsphasen angesammelt haben, müssen weiterhin nicht berücksichtigt werden.
  • Einkommen aus einer Zwischenbeschäftigung müssen weiterhin nicht an die Kurzarbeitsentschädigung angerechnet werden.

Diese beiden Bestimmungen sind somit ebenfalls bis Ende Dezember 2020 gültig.

Der Bundesrat hat am 12. August 2020 beschlossen, ab dem 1. September 2020…

  • das vereinfachte Verfahren für die Voranmeldung von Kurzarbeit sowie das summarische Verfahren für die Abrechnung der Kurzarbeit bis Ende Dezember 2020 beizubehalten. D.h. bis Ende Dezember 2020 sind für Anträge und Abrechnung von Kurzarbeit ausschliesslich die COVID-19-Formulare zu verwenden.
  • die Höchstbezugsdauer von Kurzarbeitsentschädigung von 12 auf 18 Monate zu verlängern, um einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken.
  • die im regulären Gesetz vorgesehene und ab dann wieder gültige Karenzfrist von üblicherweise zwei bis drei Tagen auf einen Tag zu reduzieren.
  • die Ausweitung der Anspruchsgruppen aufzuheben. Damit entfällt der bis Ende August 2020 geltende ausserordentliche Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung für Personen in befristeten Arbeitsverhältnissen oder im Dienste einer Organisation für Temporärarbeit sowie für Arbeitnehmende auf Abruf.

ACHTUNG:

Ab dem 1. September 2020 gilt zudem wieder eine maximale Bewilligungsdauer von Kurzarbeit von 3 Monaten. Folglich verlieren alle Kurzarbeitsbewilligungen welche zu diesem Zeitpunkt älter als 3 Monate sind, per 31. August 2020 ihre Gültigkeit.

Die betroffenen Unternehmen , die ab dem 1. September 2020 noch auf Kurzarbeit angewiesen sind, müssen bis spätestens 22. August 2020 (10-tägige Voranmeldefrist) eine neue Voranmeldung von Kurzarbeit eingereicht haben.

Corona-Erwerbsersatz für Selbständigerwerbende: Verlängerung des Anspruchs bis 16.09.2020

Der Anspruch, der direkt und indirekt von Massnahmen gegen das Corona-Virus betroffenen Selbständigerwerbenden, auf Corona-Erwerbsersatz wird bis zum 16. September 2020 verlängert. Die Betroffenen brauchen keine besonderen Schritte zu unternehmen, die AHV-Ausgleichskassen nehmen die Auszahlung ihres Corona-Erwerbsersatzes wieder auf.

Zudem wird der Kreis der Berechtigten rückwirkend ab 1. Juni 2020 erweitert. Die Inhaber von AG oder GmbH, die in der eigenen Firma angestellt sind und im Veranstaltungsbereich arbeiten, erhalten die Leistung ebenfalls. Die genauen Bestimmungen für die Umsetzung hat der Bund noch nicht bekanntgegeben. Betroffene werden um Geduld, bis ca. Mitte Juli 2020, gebeten. Genauere Informationen erhalten Sie, zu gegebener Zeit, direkt bei Ihrer zuständigen Ausgleichskasse.

Im aktualisierten  Merkblatt  Nr. 6.03 „Corona Erwerbsersatz“ finden Sie die detaillierten Angaben.

Aufhebung von notrechtlich verordneten Massnahmen per Ende Mai 2020

Die notrechtlich verordneten Massnahmen werden in Abstimmung mit den Lockerungsetappen zur Öffnung der Wirtschaft schrittweise aufgehoben.

Per 31. Mai 2020 entfällt der ausserordentliche Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung sowie für Ehegatten oder eingetragene Partner und Partnerinnen und Lernende.

Für die Voranmeldung von Kurzarbeit wird ab 1. Juni 2020 wieder eine Voranmeldefrist eingeführt. Diese beträgt 10 Tage, d.h. die Voranmeldung ist mindestens 10 Tage vor Beginn bzw. Weiterführung der Kurzarbeit bei der kantonalen Amtsstelle einzureichen.

Auch die COVID-Massnahmen für Erwerbsausfälle von direkt oder indirekt betroffenen Selbständigerwerbenden werden per 31. Mai 2020 aufgehoben.

Die übrigen notrechtlichen Massnahmen enden voraussichtlich per 31. August 2020 mit dem Ablauf der Verordnung.

Hier finden Sie die entsprechenden Informationen des Bundes.

Massnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus

Gemäss Informationen des Bundesrates vom 20. März 2020 wurde ein umfassendes Massnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Die Massnahmen gelten ab sofort und rückwirkend auf den 17. März 2020. Sie sind für ein halbes Jahr befristet.

Gemäss Informationen des BAG’s (08.04.2020) wurde der Kreis der Anspruchsberechtigten für Kurzarbeit erneut ausgeweitet.

Detaillierte Angaben finden Sie hier.

Das Wichtigste in Kürze

Die Kurzarbeit wird ausgeweitet und vereinfacht

Neu haben auch Angestellte mit befristeten Verträgen sowie Personen im Dienste einer Organisation für Temporärarbeit Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung. Auch der Arbeitsausfall von Personen in einem Lehrverhältnis ist neu anrechenbar. Angestellte auf Abruf können jetzt ebenfalls in die Anträge einbezogen werden, sofern sie während mindestens sechs Monaten im gleichen Unternehmen gearbeitet haben.

Zudem wird der Anspruch auf Kurzarbeit auch auf Personen ausgeweitet, die sich in einer arbeitgeberähnlichen Stellung befinden (z.B. Gesellschafter einer GmbH) oder im Betrieb des Ehegatten bzw. des eingetragenen Partners mitarbeiten. Für diese Personen mit massgebenden Entscheidungsbefugnissen und ihre Ehegatten kann für eine Vollzeitstelle eine Pauschale von max. CHF 4’150.– (AHV-pflichtige Lohnsumme) deklariert werden, was eine Kurzarbeitsentschädigung von CHF 3’320.- (80%) ergibt.

Gut zu wissen: Sollten sich durch die Mitberücksichtigung der neu anspruchsberechtigten Personen mit massgebeneden Entscheidungsbefugnissen und/oder der Lehrlinge aufgrund deren tiefen massgebenden Verdienste im Gesamtergebnis eine tiefere Kurzarbeitsentschädigung ergeben, als wenn die Berechnung ohne diese Personengruppen erfolgt, ist es zulässig, diese in allen Feldern der Abrechnung wegzulassen.

Die bereits gesenkte Karenzfrist für den Bezug von Kurzarbeitsentschädigungen ist aufgehoben. Damit entfällt die Beteiligung der Arbeitgeber an den Arbeitsausfällen.

Bestehende Überzeiten und Ferienguthaben müssen nicht mehr vor dem Bezug der Kurzarbeitsentschädigung abgebaut werden.
Neu muss auch Einkommen aus einer Zwischenbeschäftigung während der Kurzarbeit nicht mehr an die Kurzarbeitsentschädigung angerechnet werden.

Hier geht es zu den ausführlichen Informationen.

Ausserordentliche Formulare COVID-19

Hier finden Sie die neuen, ausserordentlichen Formulare für die Voranmeldung von Kurzarbeit sowie Antrag und Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung.

Das Formular Antrag und Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung wurde per 21.04.2020 erneut angepasst.
Bitte beachten Sie die neuen Hinweise auf Seite 2.

Zudem gibt es neu auch FAQ’s zum Ausfüllen des Antrag- und Abrechnungsformulars Covid-19

Neue Version ab 01.09.2020: FAQ zum Ausfüllen des Antrag- und Abrechnungsformulars Covid-19

Entschädigung für Erwerbsausfall bei Massnahmen gegen das Coronavirus

Entschädigung bei Erwerbsausfällen für Selbständige

Selbständig Erwerbende, denen aufgrund der Massnahmen des Bundesrates zur Bekämpfung des Coronavirus Erwerbsausfälle entstehen haben neu auch Anspruch auf eine Entschädigung, wenn nicht bereits eine Entschädigung oder Versicherungsleistung besteht.

Am 22.04.2020 wurde eine Übergangsregelung für Anspruch auf Erwerbsersatz erlassen. Der Bundesrat hat den Anspruch der Selbständigerwerbenden, die ihre Betriebe am 27. April 2020 oder am 8. Mai 2020 öffnen können, bis zum 16. Mai 2020 verlängert.

Entschädigungen bei Erwerbsausfällen für Angestellte

Entschädigung für Eltern mit Kindern unter 12 Jahren, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist (aufgrund Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus)

Entschädigung für Personen, die sich in Quarantäne befinden und ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen.

Anmeldung und Fragen zu den Erwerbsersatzentschädigungen

Die Entschädigungen werden nicht automatisch ausgerichtet, diese sind mit dem Formular Anmeldung für die Corona Erwerbsersatzentschädigung bei Ihrer zuständigen Ausgleichskasse zu beantragen.

ACHTUNG:  Bitte dieses Online-Formular nur verwenden, wenn Ihre Ausgleichskasse kein eigenes Formular anbietet.

Das entsprechende Regelwerk wurde von der AHV/IV mit dem  Merkblatt 6.03 – Corona Erwerbsersatzentschädigung publiziert.

Fragen und Antworten zu den neu gesprochenen Entschädigungen finden Sie zudem auch beim Bundesamt für Sozialversicherungen.

Information für Arbeitgebende und Selbständigerwerbende im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Das ebenfalls von der AHV/IV per 24.03.2020 publizierte Merkblatt 2.13 – Information für Arbeitgebende und Selbständigerwerbende im Zusammenhang mit dem Coronavirus gibt allgemeine Auskünfte über die beschlossenen Massnahmen zur Entlastung von Arbeitgebenden und Selbständigerwerbenden.

Wie erfasse ich mit der Pinus Lohnsoftware eine Lohnabrechnung bei Kurzarbeit

Was die Kurzarbeit für die Erstellung der Lohnabrechnung bedeutet und wie der Lohnausfall sowie die ALV-Entschädigung mit der Pinus Lohnsoftware verarbeitet werden können, zeigen wir Ihnen gerne.

Besuchen Sie dazu unseren Beitrag in der Wissensdatenbank.