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Um den manuellen Eingabeprozess jeder einzelnen Buchung zu vermeiden, nutzen Sie die optionale Funktion Kontenabgleich. Diese ermöglicht es Ihnen, einen elektronischen Kontoabgleich durchzuführen. Laden Sie dazu einfach den Kontoauszug als camt.053-Datei aus Ihrem e-Banking herunter und importieren Sie ihn in PiNUS21.

 

Was ist eine camt.053-Datei?

Camt.053 ist ein elektronischer Kontoauszug auf XML-Basis. Die Datei beinhaltet alle Kontodaten und Transaktionen Ihres Bankkontos und kann für einen beliebigen Zeitraum heruntergeladen werden.

Die camt.053-Datei kann von jedem e-Banking heruntergeladen werden, vorausgesetzt, Ihre Bank hat das für das entsprechende Konto freigegeben.

 

 

Camt-Datei hochladen und verknüpfen

Laden Sie die camt.053-Datei für den gewünschten Zeitraum aus Ihrem e-Banking herunter und öffnen Sie PiNUS21 in der Funktion Kontenabgleich. Klicken Sie anschliessend auf das grüne Dokument oben links, um die Datei zu importieren.

Beim Import der Datei wird geprüft, ob der importierte Zeitraum mit dem aktuell gewählten Geschäftsjahr übereinstimmt. Transaktionen ausserhalb des Geschäftsjahres können nicht importiert werden.

Nach einem erfolgreichen Import weisen Sie den neu hinzugefügten Kontoauszug einem Bank- oder Postkonto aus Ihrem Kontenplan zu. Klicken Sie dazu auf den Werkzeug-Knopf im Kontenabgleich und wählen Sie das entsprechende Fibu-Konto aus. Sobald die Verknüpfung hergestellt ist, können Sie mit den Buchungsarbeiten beginnen.

Überblick Funktion Kontenabgleich

Der Kontenabgleich ist in zwei Bereiche unterteilt. Im oberen Bereich der Funktion sind die Transaktionen gemäss Bankkonto. Hier haben Sie verschiedene Einstellungs-Möglichkeiten für die Ansicht.

1.) Auf der rechten Seite werden die Bankinformationen aufgeführt. Darin ersichtlich sind die Akteure und Parteien sowie allfällige Mitteilungstexte.

2.) Die Spalte Mitteilung enthält ebenfalls die Bankinformationen. Die Anzeige kann in den Einstellungen angepasst werden.

3.) Ebenfalls kann in den Einstellungen die Saldoanzeige und die Kontrollsumme ein- bzw. ausgeschaltet werden.

4.) Unter Stichtag können Sie die hochgeladene Datei datumsmässig einschränken. So werden nur die gewünschten Einträge angezeigt.

5.) Beim Filter „Buchen Status“ können bereits verbuchte Datensätze ausgeblendet werden, sodass nur diejenigen ersichtlich sind, die noch gebucht werden müssen.

6.) Die beiden Filterfunktionen „Filter Mitteilung“ und Buchungsvorlage greifen auf die Spalte Mitteilung oder auf erfasste Buchungsregeln.

Im unteren Teil der Funktion wird das Buchungsjournal angezeigt.

Die Buchungen aus dem Journal sowie der camt-Datei sind nach dem Buchen miteinander verknüpft, sodass nachträglich nachvollzogen werden kann, woher die Buchungen stammen.

Hier haben Sie folgende Bearbeitungsmöglichkeiten:

1.) Verbinden – bereits vorhandene Buchung im Journal mit der Transaktion der camt-Datei verbinden.

2.) Lösen – Verbundene Buchungen voneinander lösen.

3.) Erledigen – eine Transaktion der camt-Datei als erledigt markieren ohne eine Buchung zu tätigen.

4.) In den Einstellungen können diverse Anzeigeoptionen für das Buchungsjournal gewählt werden.

Erklärungen zum unteren Teil des Kontenabgleichs.
Verschiedene Konten mit camt.053 bearbeiten

Mit PiNUS21 können Sie mehrere Konten im Kontenabgleich einfach und effizient verwalten. Laden Sie dazu alle gewünschten camt.053-Dateien hoch. PiNUS21 erkennt automatisch, um welches Konto es sich handelt.

Die Zuweisung einer importierten camt-Datei an ein Fibu-Konto erfolgt nur einmal. Danach werden die eingelesenen Dateien automatisch dem richtigen Konto zugeordnet.

Die verschiedenen Konten werden in separaten Registern ausgewiesen, was eine klare Übersicht ermöglicht.

Wie Sie nun die camt-Datei verarbeiten erfahren Sie im Funktionsbeschrieb: Buchen, Regeln festlegen, autom. Buchen, Umgang mit vorhandenen Buchungen

Kurzbeschrieb Tutorial Video

Mit der Importfunktion von PiNUS21 können beliebige Journal-Daten importiert werden.

Einzige Voraussetzung dafür ist, dass die Daten als CSV-Datei vorliegen müssen und der Dateiinhalt komplette Buchungssätze beinhaltet.

Ist Ihre Datei also noch nicht eine CSV-Datei, wandeln Sie diese als erstes um.

Öffnen Sie anschließend die Importfunktion in PiNUS12 unter Import aus externen Quellen, die Sie über den Menüpunkt Journal/Buchen erreichen. Klicken Sie auf  das grüne Blatt-Symbol um die CSV-Datei für den Import auszuwählen.

In der Vorschau werden Ihnen zwei Beispieldatensätze der Datei angezeigt. Abhängig von der Zeichensetzung Ihrer CSV-Datei müssen Sie den passenden Spaltentrenner auswählen, um eine übersichtliche Darstellung zu erhalten. Anschließend können Sie die Feldzuweisungen für PiNUS21 gemäß den Inhalten der CSV-Datei vornehmen. Ordnen Sie jeder zu importierenden Spalte einen Feldnamen aus PiNUS21 zu.

Die vorgenommenen Zuweisungen können als Vorlage gespeichert werden, sodass Sie sie bei zukünftigen Importen aus einer gleich strukturierten Datei wiederverwenden können.

Falls bestimmte Datensätze wie Kontonummern oder MWST-Codes nicht mit den Vorgaben von PiNUS21 übereinstimmen, können Ersetzungsmuster definiert werden. Diese sorgen dafür, dass die Daten beim Import an die PiNUS21-Anforderungen angepasst werden.

Durch Klick auf Vorbereiten wird die Importdatei aufbereitet und eine Vorschau angezeigt. Rot markierte Datensätze weisen noch Fehler auf, während grün markierte Datensätze bereit für den Import sind.

Fehlerhaft Buchungen können nun direkt über die Buchen-Funktion korrigiert und verbucht werden.

Sobald alle Datensätze grün sind, können diese alle zusammen über automatisch Buchen ins Journal geschrieben werden. Im Journal werden alle importierten Datensätze mit folgendem Symbol gekennzeichnet.

Um die Importfunktion zu verlassen, klicken Sie oben auf Erledigt und wechseln Sie den Menüpunkt.

Erfasste Zahlungen

In der Kreditorenverwaltung sehen Sie die erfassten Zahlungen im oberen Bereich. Die einzelnen Zahlungen müssen nun in Zahlungsaufträge zusammengeführt werden, um der Bank zu übermitteln.

Zahlungen in Zahlungsauftrag übernehmen

Dazu wählen Sie diejenigen Zahlungen aus, die in einen Zahlungsauftrag übergeben werden sollen.

Mit dem Button ZA Erstellen werden die markierten Zahlungen in einen Zahlungsauftrag zusammengefasst. Falls Sie vor der der Zahlungsauftragserstellung das Zahlungsdatum noch ändern möchten, machen Sie das über das Kalender-Symbol. Das eingegebene Zahlungsdatum wird für alle markierten Zahlungen geändert.

 

Mit dem Erstellen des Zahlungsauftrages kann direkt die Datei heruntergeladen werden. Die Datei wird dann im Downloadordner Ihres PC’s zwischengespeichert.

Mit dem direkten Download öffnet sich der folgende Dialog. Damit kann, sofern bei der Bankinformation eine Webadresse zum e-Banking erfasst wurde, das e-Banking mit einem Direktlink geöffnet werden.

Optional kann der erstellte Zahlungsauftrag auch aus der Übersicht markiert und mit dem Button Herunterladen in den Downloadordner geschrieben werden.

Wenn der Zahlungsauftrag erfolgreich ans Zahlungsinstitut übermittelt wurde, kann der Zahlungsauftrag als Übermittelt markiert werden.

Bestätigen Sie dazu im Übermittlungsdialog mit Ja, oder wählen Sie in der Übersicht Übermittelt.

Mit dem Pfeil nach oben kann der markierte Zahlungsauftrag für eine erneute Bearbeitung aufgehoben werden. Die einzelnen Zahlungen werden dazu wieder in die Übersicht der Zahlungen hoch geschrieben.

Mit PiNUS21 können Sie Ihre Rechnungen effizient verwalten. Erfassen Sie zunächst alle zu zahlenden Rechnungen und generieren Sie anschliessend einen Zahlungsauftrag. Dieser kann bequem als XML-Datei an Ihr e-Banking übermittelt werden. Verbuchen Sie zudem die Zahlungen direkt ins Journal.

Hinweis: Diese Anleitung bezieht sich ausschliesslich auf Zahlungen in Schweizer Franken. Informationen zur Erfassung von Fremdwährungen finden Sie hier: Fremdwährung.

Vorbereitung

Damit Sie die Zahlungen vollständig erfassen können, muss als erstes ein Belastungskonto erfasst werden.

Um die Bankinfo zu erfassen, öffnen Sie in die Kontaktverwaltung.

Öffnen Sie dann denn Menüpunkt Firma/Mandant. Hier finden Sie Ihre erfassten Mandantendaten und können diese im Bearbeitungsmodus ändern oder ergänzen.

Im Register Bankinformation soll nun das Belastungskonto erfasst werden. Dazu erfassen Sie die  IBAN-Nummer sowie den BIC-Code, woraufhin die Adresse automatisch abgefüllt wird.

Unter weitere Angaben kann die Adresse auch manuell erfasst werden.

Im Feld Url, Webadresse können Sie einen Direktlink zum e-Banking hinzufügen um später beim herunterladen des Zahlungsauftrages direkt über den Link die Seite aufrufen können.

 

Speichern Sie Ihre Erfassungen mit dem grünen Haken und wechseln Sie zurück in die Kreditorenverwaltung.

Rechnungen manuell erfassen

Um eine Zahlung manuell zu erfassen, öffnen Sie die Erfassungsmaske über den Button „Erfassen“.

Geben Sie zunächst das Rechnungsdatum entsprechend dem Beleg ein. Dieses Datum ist für die Kreditorenbuchung bei vereinbartem Entgelt von Bedeutung. Durch die Eingabe der Zahlungsfrist wird das Fälligkeitsdatum automatisch berechnet, wobei Sie es bei Bedarf auch manuell anpassen können.

Das Zahlungsdatum wird automatisch auf das Fälligkeitsdatum gesetzt, lässt sich aber ebenfalls manuell ändern. Wenn Sie das Datum fixieren, wird es für alle folgenden Erfassungen übernommen. Das Zahlungsdatum ist sowohl bei vereinnahmtem als auch bei vereinbartem Entgelt entscheidend für die Geldflussbuchung.

Wählen Sie nun das Belastungskonto aus. Falls Sie noch kein Belastungskonto erfasst haben, muss dieses noch in der Kontaktverwaltung ergänzt werden. Mehr dazu erfahren Sie im Kapitel Vorbereitung (weiter oben).

Erfassen Sie nun das Empfängerkonto und die Rechnungsdetails.
Um einen neuen Empfänger anzulegen, klicken Sie auf das Plus-Symbol und erfassen Sie den neuen Kontakt mit allen relevanten Daten. Weitere Details zur Erfassung von Kontakten finden Sie unter Kontaktverwaltung

Einen bestehenden Empfängerkontakt wählen Sie über das Drop-Down Menü oder durch Eingabe der Kontaktinformationen. Nach der Auswahl eines Kontaktes können die Daten über das Bearbeitungs-Symbol geändert werden.

Abschliessend erfassen Sie den Rechnungsbetrag und eine Referenznummer oder Mitteilung. Handelt es sich bei der IBAN Nummer um eine QR-IBAN, braucht es zwingend eine korrekte Referenznummer. Bei einer normalen IBAN Nummer, wird zwingend eine Mitteilung oder eine Kreditor Referenz verlangt.

Unvollständige Informationen werden Ihnen in der Erfassungsmaske rot markiert.

Optional haben Sie die Möglichkeit die Zahlung als Lohnzahlung zu markieren oder ein Skontoabzug festzulegen.

 

Rechnungen erfassen mit Scan-App

Für eine schnelle und unkomplizierte Erfassung von Zahlungen bietet PiNUS21 eine kostenlose Scan-App an. Hier können Sie die App herunterladen.

Mit der PiNUS21 Scan-App können Sie QR-Einzahlungsscheine einfach einscannen, dir Erfassung des Empfängerkontos und der Rechnungsinformationen entfällt.

Öffnen Sie für die Zahlungserfassung mit der Scan-App die die Erfassungsmaske über Erfassen. Klicken Sie nun auf Scannen und verbinden Sie durch Scannen des QR-Codes mit der Scan-App Ihr Handy mit PiNUS21.

Anschließend scannen Sie den QR-Einzahlungsschein Ihrer Rechnung. Dabei wird, falls noch nicht vorhanden, automatisch ein neuer Kontakt mit allen relevanten Daten gespeichert. Weiter werden die Rechnungsdetails gemäss QR-Daten in die Erfassungsmaske übernommen.

Die Scan-App führt Sie Schritt für Schritt durch den Erfassungsprozess. Sollte es erforderlich sein, noch Informationen manuell einzugeben, weist PiNUS21 Sie darauf hin.

Speichern Sie die erfasste Zahlung und scannen Sie direkt die nächste Rechnung.

Rechnungen erfassen mit Beleganhang

Mit der digitalen Belegverwaltung von PiNUS21 können Sie Belege direkt als Anhang einer Zahlung hinzufügen. Erfahren Sie hier, wie die Zahlungserfassung aus der Belegverwaltung funktioniert.

Alternativ können Sie auch Belege aus der Kreditorenverwaltung aufrufen.

Öffnen Sie dazu die Erfassungsmaske und klicken Sie auf Dok./Belege. In der Belegvorschau klicken Sie auf das Plus-Symbol (+) und wählen den Beleg aus, den Sie bezahlen möchten. Damit der Beleg einer Zahlung angefügt werden kann, muss er vorgängig in die Belegverwaltung hochgeladen worden sein. Ist der Beleg noch nicht hochgeladen, wechseln Sie zuerst in die Belegverwaltung und laden Belege hoch.

Mit dem Häkli bestätigen Sie die Auswahl und der Beleg wird der Zahlung angefügt.

Dank der integrierten Texterkennung werden alle relevanten Zahlungsinformationen aus dem QR-Einzahlungsschein automatisch in die Zahlungserfassung übernommen. Ergänzen Sie bei Bedarf fehlende Angaben und speichern Sie die Zahlung mit Erfassen.

Teilzahlungen erfassen

Im Register Teilzahlung können Sie erfasste Rechnungsbeträge bequem auf mehrere Teilzahlungen mit unterschiedlichen Zahlungsdaten aufteilen.

Um eine Teilzahlung zu erfassen, klicken Sie auf das Plus-Symbol (+) und füllen Sie die grünen Felder aus: Fälligkeitsdatum, Zahlungsdatum, Betrag und Mitteilung. Speichern Sie die Teilzahlung und fügen Sie bei Bedarf weitere Teilzahlungen hinzu, bis der gesamte Betrag beglichen ist.

Bevor die Mehrwertsteuer-Abrechnung eingereicht werden kann, muss diese zuerst korrekt erstellt und kontrolliert werden. Im Funktionsbeschrieb MWST Abrechnung erstellen, Kürzungen und Korrekturen vornehmen, Übersicht Journal nach MWST erfahren Sie, wie das funktioniert.

MWST-Abrechnung übermitteln

Durch die Einreichung der MWST-Abrechnung bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung schliessen Sie das Quartal oder Semester ab.
Mit Pinus21 können Sie die Abrechnungsdaten per XML-Datei ins Portal der Steuerverwaltung hochladen und sämtliche Werte werden übernommen, oder Sie tippen die Abrechnungsdaten manuell ein.

Ob und wie die MWST-Periode abgerechnet und eingereicht wurde, entnehmen Sie in der Statuszeile unter der Perioden-Angabe.

Um die MWST-Abrechnung einzureichen, oder die manuelle Einreichung zu bestätigen, klicken Sie auf Einreichen. Im nachfolgenden Dialog haben Sie zwei verschiedene Möglichkeiten der Einreichung:

Möglichkeit 1:
Die Auswahl „Manuell einreichen (Status auf „eingereicht“ setzen)“ können Sie bestätigen, wenn Sie die MWST-Abrechnung manuell im Portal der Steuerverwaltung erfasst haben. Durch das Bestätigen der Einreichung gilt das Quartal oder Semester als abgeschlossen.

Möglichkeit 2:
Wählen Sie „Elektronisch einreichen (XML-Datei)“ aus, wird Ihnen die erstellte Abrechnung als XML-Datei heruntergeladen und im Downloadordner Ihres PC’s gespeichert. Diese Datei können Sie im Portal der ESTV hochladen, sodass die Abrechnung automatisch erfasst wird.
Die XML-Datei enthält nebst Ihren Abrechnungszahlen auch wichtige Informationen wie Mehrwertsteuer-Nummer, Abrechnungsart und Periode und erkennt, ob es sich um eine Ersteinreichung oder um eine Korrekturabrechnung handelt.

Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit Ja um die Einreichung abschliessend zu bestätigen.

Sobald die Einreichung bestätigt wurde, wird der Status der Einreichung angepasst. Beim nächsten Wechsel in die MWST-Funktion wird automatisch auf die nächste offene MWST-Abrechnung gesprungen.

Abgeschlossene MWST-Abrechnung öffnen / Korrekturabrechnung erstellen

Falls Sie nachträglich Änderungen an einer Abrechnung machen müssen, kann die abgeschlossene Abrechnung durch Aufheben wieder geöffnet werden.

 

Die Aufhebung der Abrechnung muss mit der Eingabe Ihrer E-Mailadresse bestätigt werden.

Sollten Sie die MWST-Abrechnung bereits an die eidgenössische Steuerverwaltung übermittelt haben, können Sie bei der Aufhebung wählen, ob Sie den Status der Abrechnung auf die Ersteinreichung zurücksetzen möchten. Falls Sie eine Korrekturabrechnung einreichen möchten, setzen Sie das Häklein nicht und der erneuten Abrechnung wird automatisch der Hinweis Korrekturabrechnung mitgegeben. Zudem ändert sich der Einreichen-Status zu „Korrektur eingereicht“.

 

Nachdem zu Jahresbeginn die Grundeinstellungen getätigt wurden und bereits das erste Quartal oder Semester gebucht wurde, folgt nun die Erstellung der Mehrwertsteuerabrechnung.

Gehen Sie dazu in die MWST-Funktion (Prozentsymbol in Menüleiste).

Hier erhalten Sie den Überblick über alle MWST-Abrechnungen des aktuellen Geschäftsjahres, unabhängig von der Abrechnungsmethode. Im Drop-Down Feld oben links, können Sie die gewünschte Periode wählen. Direkt darunter werden Ihnen in den Tabellen die Informationen zum Abrechnungs- und Einreichungsstand angezeigt.

Wählen Sie die MWST-Periode aus um den Abrechnungs- / Einreichungsstand einzusehen.

Darunter erhalten Sie eine Vorschau auf die bereits kalkulierte Abrechnung. Die Werte werden gemäss den getätigten Journalbuchungen automatisch berechnet und korrekt befüllt. Somit ist die Abrechnung immer aktuell.

Mit der Funktion „Abrechnung zwischenspeichern“ werden die aktuellsten Werte im Formular rot oberhalb des Feldes niedergeschrieben. Werden nun Änderungen an Buchungen vorgenommen, verändert sich der Betrag im Formularfeld und kann mit der Zwischenspeicherung verglichen werden.

Erstellen Sie eine Zwischenspeicherung um die Werte vor und nach Bearbeitung zu vergleichen.

Im Register Verprobung kann der Steuerbetrag kontrolliert werden. PiNUS21 stellt den Steuerbetrag gemäss Buchungen dem berechneten Steuerbetrag gegenüber und weist allfällige Differenzen aus. Rundungsdifferenzen werden automatisch in der Abrechnung deklariert, sodass der Abrechnungsbetrag bei der ESTV mit dem Abrechnungsbetrag von PiNUS21 übereinstimmt.

Ergänzungen, Korrekturen und Kürzungen können im Register Ergänzungen unter der korrekten Ziffer erfasst werden. Sobald die MWST-Abrechnung erstellt (Button „Abrechnen“) wurde, wird die Erfassung  in die Abrechnung übernommen und auch im Journal ersichtlich.

Das Journal dient zur Plausibilitätsprüfung der Abrechnung. Darin sind alle MWST-Buchungen inkl. Nachtrags- und Stornobuchungen der letzten Abrechnungsperioden aufgeführt und nach Satz und MWST-Konto sortiert. Die gegliederte Übersicht des Journals kann direkt in ein PDF umgewandelt und abgespeichert oder ausgedruckt werden.

Im Register Jahresübersicht werden die Abrechnungen des gesamten Geschäftsjahres in einer PDF-Übersicht dargestellt.

MWST definitiv abrechnen

Sobald Sie die Buchungen kontrolliert haben und die Mehrwertsteuer-Abrechnung korrekt ist, können Sie mit Klick auf „Abrechnen“ die Abrechnung sperren. Sämtliche Buchungen welche nun in das abgerechnete Quartal/Semester gebucht werden, werden nun in der nächsten offenen Abrechnung eingerechnet.

Im Schritt MWST-Abrechnung via XML Export übermitteln, Korrekturabrechnungen übermitteln erfahren Sie, wie die Übermittlung der MWST-Daten an die ESTV funktioniert.

 

PiNUS21 unterstützt Sie zuverlässig bei der Abrechnung Ihrer Mehrwertsteuer – unabhängig davon, ob Sie nach vereinbartem oder vereinnahmtem Entgelt, nach der effektiven Methode oder der Saldosteuersatzmethode abrechnen. Aber beachten Sie, dass PiNUS21 allerdings nur die Brutto-Erfassung zulässt.

Um die Mehrwertsteuer-Funktion zu nutzen, muss diese in erster Linie lizenziert sein. Melden Sie sich bei der Pinus AG, sollten Sie die Option noch nicht freigeschaltet haben.
Daraufhin aktivieren Sie in den Grundeinstellungen die MWST-Funktion. Anschliessend können im Register Mehrwertsteuer alle nötigen Einstellungen vorgenommen werden.

Aktivieren Sie die MWST damit Abrechnungen erstellt werden können.

Register MWST-Einstellungen

Starten Sie, indem Sie im Register „MWST-Einstellung“ Ihre gewünschte Abrechnungsmethode sowie die -Periode definieren und diese mit dem grünen Haken bestätigen.

Effektive Methode

Bei der Abrechnung nach der effektiven Methode werden die gültigen Steuersäte jeweils durch den Softwarehersteller in Pinu21 erfasst. Sie finden die Steuersätze der aktuellen und der vergangenen Perioden im Register MWST-Satz. 

Sehen Sie den aktuellen MWST-Satz sowie diejenigen der Vorjahre ein.

Die vordefinierten Sätze können Sie im Register MWST-Voreinstellung einem entsprechenden Konto zuweisen. Die Zuordnung sorgt dafür, dass beim Buchen automatisch die hinterlegten MWST-Einstellungen vorgeschlagen werden, sobald das jeweilige Konto gewählt wird.

Saldosatz Methode

Falls Sie die Saldosatz-Methode nutzen, erfassen Sie die zugeteilten Saldosteuersätze selbständig im Register MWST-Satz. Die Zuweisung der Saldosteuersätze und Ausnahmeziffern auf die Ertragskonten erfolgt danach im Register MWST-Voreinstellung.

Seit 01.01.2025 ist eine neue Regelung für die Abrechnung der Saldosteuersätze in Kraft. Damit können Unternehmen theoretisch bis zu zehn verschiedene Saldosteuersätze einsetzen, die sich zudem individuell verändern oder branchenspezifisch anpassen können. Um dieser Flexibilität gerecht zu werden, wurde die Einstellung der Saldosteuersätze vom Geschäftsjahr entkoppelt. Saldosteuersätze werden somit mit individuellen Perioden und Laufzeiten erfasst.

Eine neue Periode kann im Register MWST-Satz mit + hinzugefügt, bearbeitet und zum Schluss mit dem Hacken gespeichert werden. Gibt es Änderungen in den erfassten Saldosteuersätzen, berücksichtigen Sie folgendes:

  • Änderungen an einem Satz für eine bestehende Branche:
    Wenn sich ein Satz für eine bestehende Branche ändert, eine neue Gültigkeitsperiode anlegen. Die Änderungen werden ab der neuen Gültigkeitsperiode übernommen.
  • Hinzufügen zusätzlicher Sätze für eine Branche:
    Wenn zusätzliche Sätze verwendet werden, entweder einen neuen Satz anlegen oder eine neue Gültigkeit anlegen und dabei die bestehenden Sätze übernehmen.
  • Wegfallende Sätze:
    Wenn ein Satz wegfällt, eine neue Gültigkeitsperiode festlegen und den Satz in dieser Periode nicht mehr aufführen.
  • Verwendete Sätze:
    In einer Abrechnung verwendete Sätze dürfen nicht geändert und nicht gelöscht werden. Bei Änderungen ist zwingend eine neue Gültigkeitsperiode anzulegen und zu verwenden.

Um eine neue Gültigkeitsperiode hinzuzufügen, wählen Sie erneut das Plus-Symbol. Optional können die Sätze des Vorjahres in die neue Gültigkeitsperiode übernommen und danach überschrieben werden.

Mehrwertsteuer-Voreinstellungen

Möchten Sie ein Konto komplett vom Mehrwertsteuerprozess ausschließen, können Sie dies in den Voreinstellungen deaktivieren.

Für Erfolgskonten ohne Umsatzsteuer können Sie direkt die Abzugsziffer oder die Ziffer für andere Mittelflüsse hinterlegen, indem Sie „Normalfall ohne Umsatzsteuer“ auswählen.

Freiwillig abgerechnete Umsätze lassen sich mithilfe der Optierungsziffer erfassen, was die Buchungsmaske entsprechend anpasst und eine korrekte Arbeitsweise sicherstellt.

Klicken Sie auf das „?“ neben der Zuweisung, um in den Hilfebereich zu gelangen, in dem die Ziffern näher beschrieben sind.

Mit diesem Einstellungen stellen Sie sicher, dass Ihre MWST-Abrechnung korrekt und effizient durchgeführt werden kann.

  • Betrieb der Pinus Software (Produktelinie PiNUS21), (7x24h) vorbehältlich der vorgesehenen Wartungsfenster
  • Nutzung der ausgewählten Pakete und Funktionen von PiNUS21 von überall
  • Hosting und Datenhaltung in einem zertifizierten Schweizer Rechenzentrum mit dem Qualitätssiegel “swiss hosting” .
  • Einspielen der Release von PiNUS21 während der Vertragsdauer
  • Automatische Datensicherung (Backups)
  • Zugang zur Hotline

Was heisst das für Sie als PiNUS21-Kunde?

Egal, wo Sie sich befinden, haben Sie jederzeit Zugriff auf PiNUS21 als Software-as-a-Service. Unsere Infrastruktur befindet sich in einem zertifizierten Schweizer Rechenzentrum mit dem Qualitätssiegel „Swiss Hosting“, was schnellen Zugriff und höchste Datensicherheit garantiert.

Es ist keine Installation von Software auf Ihrem Rechner erforderlich. Sie können sich ganz auf Ihre Arbeit konzentrieren, ohne sich Gedanken über Datensicherheit machen zu müssen. Sie können von jedem beliebigen Computer mit Internetanschluss über einen Webbrowser auf PiNUS21 zugreifen. Als PiNUS21-Kunde profitieren Sie von Flexibilität, ohne sich um Backups oder Updates kümmern zu müssen.

Die Cloud von PiNUS21 im Detail

PiNUS21 besteht aus verschiedenen Services, die auf verschiedenen Server laufen können. Die wichtigsten sind hierbei die Services für BerechtigungAnwendung und Datenhaltung.

Als Endanwender rufen Sie mit der Eingabe der Url in Ihrem Webbrowser die PiNUS21 Anwendung auf.

DiePiNUS21CloudimDetail

Über einen Loadbalancer werden Sie mit der Login Seite verbunden. Diese ruft den Pinus Berechtigungs-Service auf, um den eingegebenen Benutzer und dem dazugehörigen Passwort zu überprüfen. Sind diese Angaben korrekt, kann der Pinus Anwendungs-Service eine Anforderung an den Pinus Datenhaltungs-Service stellen und Ihre Daten laden. Nach dem Ende des Ladevorgangs wird Ihnen die PiNUS21 Benutzeroberfläche vom Anwendung-Service präsentiert, hier stehen Ihnen nun die Ihnen zugewiesenen Mandanten zur Verfügung.

Wie funktioniert die Cloud oder das Cloud Computing im Grundsatz?

Unter einer Cloud oder Cloud Computing versteht man die internetbasierte Bereitstellung von Speicherplatz, Rechenleistung und/oder Anwendungssoftware als Dienstleistung. Die Nutzung dieser Infrastrukturen erfolgt vorwiegend über den Webbrowser.

Mit der Cloud werden Ihre Daten nicht mehr lokal auf Ihrem Rechner, sondern in einem externen  Rechenzentrum gespeichert. Sie liegen also online in der Cloud und sind dort abrufbar. Das Cloud-Computing beschreibt dann davon abgeleitet die Nutzung dieser Cloud-Anwendungen, die je nach Bedarf über das Internet gemietet werden kann.

Vorteil: Sie haben immer Zugriff auf Ihre Daten – egal wo Sie sind, egal wann Sie arbeiten möchten.

Was ist Software-as-a-Service?

Software-as-a-Service oder auch kurz «SaaS» stellt die umfangreichste Form von Cloud-Computing dar. SaaS ist ein Lizenz- und Vetriebsmodell, mit dem Softwareanwendungen über das Internet, d.h. als Service angeboten werden.

Pinus AG bietet die gesamte Software PiNUS21 in der Cloud an. Arbeiten Sie wann und von wo Sie wollen: Dank diesem Service sind Sie an kein Gerät gebunden.

Unsere Anwender zahlen für die Nutzung der Anwendung und die Datensicherheit eine Gebühr (Jahresabonnement).